Herbst


  Der Himmel zerrt
  sein Gewand aus Federn und Wolken
  wie ein Bettler
  durch die Straßen,
  wo die Stimmen von Krähen raubziehen. 

   Schon tropfen die Häuser
  den Sommer
aus ihren Mauern,
  und Blätterindianer,
  luftige Rothäute,

  fallen in die ewigen Jagdgründe ein.








  „Verschiedene Anordnungen von Stille“, 1995